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In den 1960er-Jahren wurde die Zeitschrift twen durch ihre zunehmend freizügige und erotische Darstellung des männlichen Körpers zu einer Stimme des gesellschaftlichen Wandels. Während Männer in diesen Darstellungen als eigenständige Subjekte erschienen, blieben Frauen weiterhin in der Rolle des Objekts.
Mario Keßler stellt in seiner Rezension das Werk des Fotografen Walter Ballhause vor, der mit seiner Kamera die sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930er-Jahren festhielt. Seine Fotografien gelten heute als bedeutende historische Quellen, da sie die Lebenswirklichkeit der Arbeiterklasse authentisch dokumentieren.
Der Jurist, Fotograf und Journalist Erich Salomon fertigte 1928 heimlich Aufnahmen während eines Gerichtsprozesses an. Zwar waren Fotografien von Gerichtsverhandlungen bereits zuvor vereinzelt genehmigt und veröffentlicht worden, doch die Verbreitung von Salomons nicht autorisierten Aufnahmen, gilt als Ausgangspunkt der Gerichtsfotografie als eigenständiges Genre in der Weimarer Republik.
The aim of this article is to examine monidła as a widespread yet poorly documented visual and vernacular form, characteristic of Polish everyday culture in the twentieth century. The text focuses on the conditions of their production, modes of distribution, and patterns of use within the domestic space.
Wie prägt alltägliches Fotografieren unsere Wahrnehmung und Erinnerung? Die beiden Autor:innen der Projekvorstellung Nadine Kulbe und Torsten Näser betonen die Bedeutung privater Fotos als historische Quellen. In der Ausstellung „Alle fotografieren?“ wird Fotografie als aktive kulturelle Praxis verstanden, nicht nur als Abbild der Realität.
