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    <title>https://zeitgeschichte-digital.de/doks</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:15:59 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 23 Feb 2026 11:15:59 +0100</lastBuildDate>
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      <title>You Look All the Same to Me. Perspektiven auf die Diane-Arbus-Ausstellung im Berliner Gropius Bau</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3005</link>
      <description>Mit weit aufgerissenen Augen schaut uns das Mädchen an. Aus seinem Blick spricht eine Ernsthaftigkeit, vielleicht auch Traurigkeit, die irritiert, weil das Kind kaum älter als zehn Jahre sein kann. Woher, fragt man sich beim Betrachten der Fotografie, rührt dieser Ernst, welchen traumatischen Erfahrungen mag er geschuldet sein? Fast wirkt es so, als schaue es weniger in die Kamera als in die Zukunft, und man wüsste nur allzu gerne, was aus ihm geworden und wie die Geschichte weitergegangen ist. Geschossen hat das Bild die amerikanische Fotografin Diane Arbus (1923-1971), die gerade mit einer großen Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau geehrt wird. Arbus gilt seit ihrem Freitod als Ikone der modernen Fotografie, bereits in den 1970er Jahren wurde ihr eine epochale Wirkung attestiert. Ihr Werk besteht zu einem großen Teil aus Schwarz-Weiß-Porträts von Unbekannten, die frontal in die Kamera blicken, so ungeheuer eindringlich und melancholisch, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt.</description>
      <author>Niklas Weber</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3005</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:15:59 +0100</pubDate>
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      <title>»Jahrhundertstimmen«. Eine Sammlung von Tondokumenten als Quellen der deutschen Zeitgeschichte</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2943</link>
      <description>Vor knapp 40 Jahren hat Friedrich Kittler die »technische Ausdifferenzierung von Optik, Akustik und Schrift« durch Grammophon, Film und Typewriter um 1880 zur Epochenschwelle erklärt, mit der die Gutenberg-Galaxis der hegemonialen Schriftkultur an ihr Ende gekommen sei. Mit Thomas Lindenberger lässt sich dieses Ende der Gutenberg-Galaxis zugleich als der eigentliche Beginn der Zeitgeschichte verstehen, die dank der optischen und akustischen Zeit-Speicher-Medien epistemologisch auf einer anderen Grundlage stehe als die Geschichtsschreibung früherer Epochen. Nicht zuletzt in dieser Zeitschrift ist die »Herausforderung [der Zeitgeschichte] durch die audiovisuellen Medien« seitdem vielfach diskutiert und zum Ausgangspunkt der Geschichtsforschung gemacht worden. Dabei lässt sich jedoch eine gewisse Schieflage zugunsten der visuellen Medien nicht verkennen. Auch wenn sich die Sound History in den vergangenen Jahren zunehmend als eigenes Forschungsfeld innerhalb der Geschichtswissenschaft etabliert hat, kann man konstatieren, dass der quellenkritische Umgang mit historischen Tondokumenten bisher nicht die gleiche Aufmerksamkeit erhalten hat wie derjenige mit historischen Fotografien oder anderen Bildmedien. Die Publikation einer umfangreichen Sammlung von Tondokumenten in zwei Boxen mit insgesamt sieben MP3-CDs, 842 Tracks und knapp 64 Stunden Gesamtlaufzeit unter dem Titel »Jahrhundertstimmen« gibt nun die Gelegenheit, sich auf eine auditive Spurensuche durch das ganze 20. Jahrhundert zu begeben und vor dem Hintergrund der medienhistorischen Diskussionen der letzten Jahre nach dem Stellenwert von Tondokumenten als Quellen der (deutschen) Zeitgeschichte zu fragen.</description>
      <author>Daniel Morat</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2943</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 13:58:51 +0100</pubDate>
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      <title>Der Blick vom Rande. Dan Diners eigenwillige Universalgeschichte Europas (1999)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2942</link>
      <description>Aus meiner erstmaligen Lektüre von Dan Diners Buch »Das Jahrhundert verstehen«, das ich wohl zu Beginn der 2000er-Jahre las, ist mir die einleitende Bemerkung des Autors in Erinnerung geblieben, die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert sei besser zu fassen, wenn der Blick von der Potemkinʼschen Treppe in Odessa nach Süden und Westen streife. Der besondere Klang Diners ist mir ebenfalls im Ohr geblieben: viele prägnante Formulierungen, aber manchmal komplizierte Sätze – fast bis zur Unverständlichkeit. Die erneute Lektüre des Buches lässt der Treppe von Odessa ihren Wert als anschauliches Bild, aber die Botschaft tritt nun, nach 25 Jahren mehr an eigener Leseerfahrung und im Wissen um spätere Ereignisse, deutlicher hervor.</description>
      <author>Maurus Reinkowski</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2942</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 13:45:46 +0100</pubDate>
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      <title>Historische Parlamentarismusforschung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2950</link>
      <description>Die Historische Parlamentarismusforschung beschäftigt sich mit den modernen Repräsentativsystemen, die seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert entstanden sind. Der folgende Artikel wird in einem ersten Abschnitt Grundsätzliches wie Definition und Reichweite des modernen Parlamentarismus behandeln, während im zweiten Abschnitt wichtige Themen der historischen Parlamentarismusforschung vorgestellt werden.</description>
      <author>Andreas Biefang; Dominik Geppert</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2950</guid>
      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 14:53:52 +0200</pubDate>
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      <title>Historische Biograﬁeforschung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2946</link>
      <description>Jetzt in einer aktualisierten Version 2.0: Biografie ist ein literarisches und wissenschaftliches Genre, das erst durch theoretische und methodische Reflexionen zu einem konzeptionellen Ansatz der Geschichtswissenschaft wird. Levke Harders beginnt ihren Beitrag mit einer Übersicht zur Entwicklung der Biografik in den (deutsch- und englischsprachigen) Geschichtswissenschaften, thematisiert anschließend die Popularität (sowie die Grenzen) des Genres und stellt einige aktuelle Forschungsfelder der Biografik vor, die sich „neuen“ Subjekten und Themen widmen.</description>
      <author>Levke Harders</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2946</guid>
      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 09:25:04 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Historische Anthropologie des globalen Kapitalismus. Sidney W. Mintz und die »Kulturgeschichte des Zuckers« (1985/87)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2870</link>
      <description>Sidney Mintzʼ »Kulturgeschichte des Zuckers« ist längst ein Klassiker. Mintz (1922–2015) charakterisierte das Buch als Ergebnis einer langjährigen »Erforschung der Geschichte der Karibik und derjenigen tropischen, vornehmlich landwirtschaftlichen Produkte […], die mit der ›Entwicklung‹ dieser Region seit ihrer Eroberung durch die Europäer fest verknüpft sind« (S. 11). Ihn habe interessiert, wie und warum Europäer und Nordamerikaner zu Konsumenten karibischer Erzeugnisse wurden. »Und wenn man versucht«, so die programmatische Formulierung, »Konsumption und Produktion, Kolonie und Metropole zusammenzubringen, dann geschieht es leicht, daß man die eine oder die andere – den ›Mittelpunkt‹ oder den ›Außenrand‹ – nicht mehr so richtig scharf sieht.« (S. 13)</description>
      <author>Timo Luks</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2870</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:23:30 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Grenzgänger des Wissens. Zur Historizität und Aktualität von Hans Peter Duerrs »Traumzeit« (1978)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2869</link>
      <description>»Innerhalb kürzester Zeit wurden 150.000 Exemplare verkauft, so etwas kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.« Mit diesen Worten blickte der Ethnologe Hans Peter Duerr im Jahr 2009 auf sein Werk »Traumzeit« zurück, dessen Strahlkraft sich an den unzähligen Besprechungen in Fachzeitschriften und Feuilletons ablesen lässt. Der 1978 im linken, westdeutschen Syndikat Verlag publizierten Erstausgabe folgten in wenigen Jahren fünf weitere Auflagen. 1985 erschien eine Neuausgabe bei Suhrkamp, die ihrerseits stetig nachgedruckt wurde (zuletzt 2021 bzw. seither als Print on Demand), und zudem eine Übersetzung ins Englische. Auf dem Rücken des roten Suhrkamp-Bandes prangt der Tribut der Schweizer Zeitung »Die Weltwoche« an ein »mittlerweile berühmt gewordenes Kultbuch«. Während der Paratext die »Traumzeit« diskursiv in die luftigen Höhen eines wie auch immer definierten Kanons erhebt, tat der Bergsteiger Reinhold Messner dies 1979 ebenso performativ wie wörtlich, indem er das Buch in seinem Rucksack zusammen mit Werken von Platon und Tolstoi auf den K2 trug. Auch wenn Duerr partout keinen »Klassiker« geschrieben haben will, muss er sich heute das Etikett des »meist gelesenen Ethnologen der deutschen Nachkriegszeit« gefallen lassen. Kurz: Bei der »Traumzeit« handelte es sich, um die Wortschöpfung eines Fachrezensenten zu gebrauchen, fraglos um einen »Ethno­bestseller«, der auch als solcher beworben wurde.</description>
      <author>Louis Widmer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2869</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:16:42 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Virtuelle Resituierung: Das Projekt »Digital Benin«</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2868</link>
      <description>Wer im Berliner Humboldt Forum nach der »Zukunft der Benin-Bronzen« sucht, stößt auf eine Galerie sprechender Köpfe. Der gleichnamige Saal im Ostflügel des Gebäudes präsentiert als sein zentrales Ausstellungsobjekt eine Reihe von zehn hochkant gestellten, in Augenhöhe angebrachten Monitoren, auf denen neben Hermann Parzinger als Repräsentant der Institution auch ein Vertreter des Königshauses von Benin sowie Kurator:innen und Wissenschaftler:innen aus Deutschland und Nigeria in wohlabgewogenen Statements ihre Sicht auf die Zukunft der umstrittenen Sammlungsobjekte schildern. Immer, wenn eine Person das Wort ergreift, wenden sich die anderen ihr aufmerksam zu.</description>
      <author>Roland Meyer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2868</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:10:48 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>›Forms of Mixing‹: Contemporary History and Sociocultural Anthropology. A Conversation with Debjani Bhattacharyya and Brian Larkin</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2867</link>
      <description>After World War II, many historians in the German-speaking world thought of the relationship between anthropology and history as being largely synonymous with that of ›everyday life‹ (Alltag) and ›structure‹. As Jürgen Kocka (b. 1941) wrote in a retrospective statement to the Zurich historian Rudolf Braun (1930–2012), one of the few prominent figures of ›ethnographic‹ social history especially in the 1970s and 1980s: ›For while we, a younger generation of social historians, have turned to the large structures and processes that conditioned, encompassed and shaped people’s lives, Braun has always supported us, but he insisted – in an untimely but fruitful way – on not missing the people’s »inside«: the experiences and habits, the hopes and disappointments, the everyday life and mentalities of common people in the age of industrialization.‹</description>
      <author>Debjani Bhattacharyya; Brian Larkin</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2867</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:05:03 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>In Bewegung versetzt. Forschungen zum Archiv des Kunstethnologen Hans Himmelheber</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2863</link>
      <description>Der Nachlass des deutschen Kunstethnologen und Sammlers Hans Himmelheber (1908–2003) kam aus dem Privatbesitz seiner Familie an das Museum Rietberg Zürich. Ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Zürich begleitete die Archivwerdung von Himmelhebers Dokumenten, Filmen, Fotos und Objekten vor allem aus der heutigen Côte d’Ivoire und der Demokratischen Republik Kongo. Die darin reflektierte Wissensproduktion zur Kunst Afrikas wurde multiperspektivisch und translokal untersucht, etwa mit Restudies. Weil Himmelhebers Theorien am Beginn eines Paradigmenwechsels hinsichtlich der materiellen Kultur Afrikas standen, weg von einer als anonym wahrgenommenen »tribalen« Handwerkskunst hin zur individuellen Künstlerpersönlichkeit, spielten auch zeitgenössische und heutige künstlerische Positionen eine wichtige Rolle im Projekt. Das Archiv wurde zum Feld, das es in unterschiedlicher Weise zu erkunden galt. Unsere Reisen in dieses »Feld« sind nun wiederum Bestandteile des von den Nachkommen übergebenen und durch die Bearbeitung (auch digital) neu geschaffenen Archivs Himmelheber.</description>
      <author>Gesine Krüger; Michaela Oberhofer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2863</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 11:34:56 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Zwischen Archiv und Feld. Sozial-/Kulturanthropologie und Zeitgeschichte</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2862</link>
      <description>»There is nothing new or eccentric about the suggestion that historians might profit from an acquaintance with anthropology«, schrieb der britische Sozial- und Kulturhistoriker Keith Thomas 1963. Er bezog sich damit seinerseits auf Debatten der 1930er-Jahre, die von dem Wirtschafts- und Sozialhistoriker Richard Henry Tawney angeregt worden waren, der damals an der London School of Economics wirkte. Thomas fügte jedoch sogleich hinzu, dass der Vorschlag einer engeren Verbindung von Geschichte und Anthropologie selten in die Praxis umgesetzt werde.</description>
      <author>Monika Dommann; Lena Kaufmann</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2862</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 11:20:35 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Games, Comics, Nazi-Verbrechen. Zur Funktion gezeichneter Bilder in historischen Serious Games</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2884</link>
      <description>Comic-Autor:innen haben einen produktiven Umgang mit medialen Eigenheiten gefunden, um Geschichte darzustellen, auch und gerade in Bezug auf traumatische Gewaltgeschichte und die NS-Massenverbrechen. Für Games hingegen kann dies eher noch nicht festgestellt werden. Dies gilt auch für solche Spiele, die dezidiert eine gedenkpädagogische oder geschichtsdidaktische Zielsetzung aufweisen, also historische Serious Games, die sich bisher noch stark an Comics zu orientieren scheinen. Diese mediale Form der sequenziellen gezeichneten Bilder weist einige spezifische Stärken als Form der populären Geschichtsdarstellung auf. In diesem Beitrag beschäftige ich mich daher mit der Frage, was passiert, wenn die gezeichneten Bilder eines Comics digital und interaktiv werden, das heißt die Repräsentation zu einem digitalen Spiel wird.</description>
      <author>Malte Grünkorn</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2884</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 16:36:09 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Von der Graphic Novel in den digitalen Raum</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2883</link>
      <description>Comics oder Graphic Novels wurden in den letzten Jahren verstärkt in Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung zur NS-Zeit eingesetzt. Sie können das Unfassbare darstellen wie kaum ein anderes Medium. Da dieses Medium mit Abstraktionen auf der einen und Leerstellen auf der anderen Seite arbeitet, eignet es sich sehr gut dafür, sich traumatischen Erfahrungen nicht nur über die Textebene, sondern auch auf der visuellen Ebene anzunähern. Comics eignen sich zudem zur Darstellung in digitalen Medien. Doch was bedeutet das für die Erzählung von traumatischen Erfahrungen aus der NS-Zeit? Technische Möglichkeiten wie Augmented oder Virtual Reality können virtuelle Welten entstehen lassen oder die reale Welt durch virtuelle Elemente erweitern. Aber kann und darf man traumatische Erfahrungen mit diesen Möglichkeiten im digitalen Raum erzählen, wie es das interdisziplinäre Forschungslabor SPUR.lab erprobt hat?</description>
      <author>Bettina Loppe</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2883</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 16:18:29 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Motion Comics als Medium für einen emotional-globalhistorischen Perspektivwechsel</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2861</link>
      <description>Das Medium Motion Comic kann in der historisch-politischen Bildungsarbeit vielseitig genutzt werden, um junge Menschen für die Zeitgeschichte zu interessieren. Denn das Medium ermöglicht Perspektivwechsel auf verschiedenen Ebenen und emotionale Zugänge – Aspekte, die in der Vermittlung von komplexen und historischen Zusammenhängen neben der reinen Wissensvermittlung grundlegend sind. Ausgehend vom Projekt „MoCom“ werden in diesem Beitrag zunächst die Bedeutung und Fähigkeit des kreativen Mediums Motion Comic erläutert, um diese dann beispielhaft anhand einzelner Beispiele zu konkretisieren.</description>
      <author>Lisa Hölscher</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2861</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 15:40:58 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Doing Images – Doing Displays. Bilder in historischen Ausstellungen als mehrzeitige Praktiken sichtbar machen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2860</link>
      <description>Angesichts des exponentiell gewachsenen Bedeutungsgewinns von Bildlichkeit für Erinnerungseinrichtungen ist es sehr wichtig geworden, einen neuen Auftrag anzuerkennen: Neben der Vermittlung von Geschichte müssen Kurator:innen im digitalen und analogen Raum den Umgang mit Bildern, das Lesen visueller Informationen, das kritische Einordnen von historischen und zeitgenössischen Bildproduktionen als Bildungsauftrag annehmen. Bei der Vermittlung von „Visual Literacy“ können Comics und künstlerische Mittel helfen, um Perspektivwechsel und Erkenntnisgewinn zu ermöglichen.</description>
      <author>Maren Jung-Diestelmeier</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2860</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:57:28 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Gewaltdarstellungen in Graphic Novels</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2859</link>
      <description>Wie können Geschichten so erzählt werden, dass Leute sie hören wollen? Die Frage stellt sich allen, die ein Interesse daran haben, dass sich die Gesellschaft mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzt. Vor allem, wenn diese Geschichte schmerzhaft ist oder so lange zurückliegt, dass scheinbar keine Berührungspunkte zum aktuellen Leben mehr vorhanden sind. Eine mögliche Antwort darauf ist, aus der Geschichte wieder Geschichten zu machen – also den Regeln des Storytellings zu folgen und eine Dramaturgie aufzubauen. Wenn historische Geschehnisse nach diesen Regeln aufbereitet werden, sei es etwa literarisch oder filmisch, ist dem fertigen Produkt in der Regel nicht anzusehen, wo Leerstellen gefüllt wurden, um die Geschichte rund und interessant zu machen. Wird Geschichte in einer Graphic Novel erzählt, stellt sich die Frage nach Realitätstreue nicht in gleicher Weise. Denn die Zeichnung ist immer als ein künstlerisches Produkt erkennbar. Sie ist nicht mit der Realität zu verwechseln - die Form macht deutlich, dass hier mindestens eine Übersetzung stattgefunden hat.</description>
      <author>Sonja Hugi</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2859</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 13:34:54 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was man nicht sieht! Perspektivwechsel durch Comics. Einleitung zum Themendossier</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2904</link>
      <description>Das Themendossier „Was man nicht sieht! Perspektivwechsel durch Comics“, dessen Beiträge auf Visual History veröffentlicht wurden, zeigt, wie anregend und methodisch innovativ es sein kann, sich mit dem Einsatz und der Funktion von Comics bei der Vermittlung von Geschichte zu beschäftigen. Wir dokumentieren mit dem Themendossier die Ergebnisse eines Workshops, der im Februar 2024 am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) stattgefunden hat. In drei Panels sowie einem World-Café mit Comic-Künstler:innen wurden Comics in Publikationen, Gedenkstätten-Ausstellungen, Filmen und digitalen Spielen sowie in VR-Anwendungen anhand konkreter Praxisbeispiele genauer in den Blick genommen. Dabei standen folgende Fragen im Vordergrund: Wie werden Comics in der Geschichts- und Erinnerungskultur genutzt, um marginalisierte Akteur:innen, aber auch Ereignisse sichtbar zu machen bzw. aus einer anderen Perspektive zu erzählen? Wie wird Gewalt thematisiert? Verändern die künstlerischen Darstellungen tradierte Bilder und Narrationen in Hinblick auf Konstruktion, Quellenkritik und Leerstellen von Geschichtserzählungen? Und ermöglichen die subjektiven Bildergeschichten eine stärkere Partizipation der Rezipient:innen?</description>
      <author>Christine Bartlitz; Irmgard Zündorf</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2904</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 10:58:56 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Periodisierung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2902</link>
      <description>Wenn Geschichte einem berühmten Diktum zufolge „die Sinngebung des Sinnlosen“ ist, so ist es zunächst die Periodisierung, die der als sinnlos empfundenen Fülle von Ereignissen rationale, d.h. disziplinspezifische Konturen verleiht. &#13;
Periodisierung ist ein Hilfsmittel der Geschichtsschreibung, das der Gliederung des Stoffs dient. Allerdings sind die Grenzen zwischen Zäsur, Strukturbruch, Epoche und Periode fließend und die Bedeutungen des damit jeweils Gemeinten umstritten und daher diskussionsbedürftig.</description>
      <author>Christof Dipper</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2902</guid>
      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 14:48:52 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Comics als Medium von Erinnerungskultur(en) verstehen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2855</link>
      <description>Vor fast 35 Jahren veröffentlichte der Historiker Michael F. Scholz den wohl ersten deutschsprachigen Aufsatz zu Comics als neue historische Quelle. Sein damals noch revolutionärer Zugang ist zunächst dank Geschichtsdidaktiker:innen und später auch durch Zeithistoriker:innen etabliert worden. In meinem Beitrag soll es vor allem um den Comic als Erinnerungsmedium gehen, also als Medium, in dem einerseits individuelle Erinnerungen visualisiert werden, das aber andererseits auch als Ausdruck von spezifischen (kollektiven) Erinnerungen verstanden werden kann. Als solches wird der Comic bereits verhandelt und im interdisziplinären und praxisorientierten Raum diskutiert und eingesetzt. Daher lohnt es sich, hier aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive den Comic als Erinnerungsmedium vorzustellen und nach seinen spezifischen Funktionen zu fragen.</description>
      <author>Christine Gundermann</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2855</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 10:03:46 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Ich dachte, wenn ich die Umstände zeige, helfe ich, sie zu beseitigen …“ Erinnerungen an den „Stern“-Fotoreporter Mihály Moldvay (1938-2024)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2852</link>
      <description>Mihály Moldvay ist 1962 als „Gastarbeiter“ aus Jugoslawien in die Bundesrepublik gekommen. Statt – wie gedacht – nach einiger Zeit mit dem als Autoschlosser verdienten Geld in seine Heimat zurückzukehren, ist er geblieben. Moldvay machte eine Ausbildung zum Fotoreporter und arbeitete 35 Jahre lang als einer der wenigen festangestellten Fotojournalisten beim „Stern“. Am 1. Januar 2024, ist Mihály Moldvay verstorben. Ich habe ihn im Frühjahr 2020 kennengelernt und Interviews sowie viele Gespräche mit ihm geführt. Gemeinsam sahen wir uns in seinem Wohnzimmer seine Fotoreportagen an und viele Bilder, die nicht für die Reportagen ausgesucht wurden und in dicken Leitz-Ordnern darauf warteten, wiederentdeckt zu werden.</description>
      <author>Violetta Rudolf</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2852</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 15:56:23 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der „Stern“ und die Fotografie. NS-Kontinuität im (Bild-)Journalismus nach 1945?</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2848</link>
      <description>Die älteste deutsche Bildillustrierte „Stern“ beging im August 2023 ihr 75-jähriges Bestehen. Das Verlagshaus feierte das Jubiläum in einer Sonderausgabe mit je einem doppelseitigen Foto für jedes Jahr. Hier wiederholte sich ein Muster, das schon die Jubiläumshefte von 1988, 1998 und 2018 erkennen ließen: Der „Stern“ wurde in der Geschichte seiner Anfangsjahre ein weiteres Mal in ein von den Schatten der nationalsozialistischen Vergangenheit befreites, weltoffenes Licht gerückt. Die Originalhefte ab 1948 geben jedoch eine sehr viel differenziertere Auskunft über Brüche und Kontinuitäten in der Magazingeschichte. In diesem Text soll, zwangsläufig ausschnitthaft, anhand verschiedener Beispiele aus dem Bildjournalismus eine quellengestützte Analyse der Illustrierten „Stern“, der behandelten Themen und gezeigten Fotografien aus der ersten Dekade ihres Erscheinens von 1948 bis 1959 erfolgen. Hierbei werden sowohl die personellen Kontinuitäten und ersten Umbrüche im generationellen Wechsel von Redakteuren und Fotografen als auch inhaltliche Bezüge der verwendeten Fotografien zum NS-Staat betrachtet. In Einzelfällen werden auch Vergleiche zu Konkurrenzblättern hinzugezogen, um zu einem abgewogenen Urteil in der Frage nach Ausnahme oder Regel hinsichtlich einer personellen und inhaltlichen NS-Kontinuität im bundesrepublikanischen (Bild-)Journalismus der 1950er Jahre zu kommen.</description>
      <author>Reiner Hartmann</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2848</guid>
      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 09:52:55 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der lange Atem kolonialer Bilder. Visuelle Praktiken von (Ex-)Soldaten und ihren Familien in Südtirol/Alto Adige 1935-2015</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2844</link>
      <description>Kolonialismus ist Teil vieler europäischer Familiengeschichten: Bis heute bewahren Familien Tagebücher, Militaria oder Beutestücke auf, die VorfahrInnen als koloniale AkteurInnen nach Hause gebracht haben. Sie bezeugen nicht nur familiäre Verstrickungen, sondern haben obendrein über Jahrzehnte hinweg kollektive Vorstellungen über die koloniale Vergangenheit geprägt. Fotografien waren daran - als vermeintlich authentische Zeugnisse - ganz wesentlich beteiligt. Über den Tod der »Erlebnisgenerationen« hinaus vermittelten sie koloniale »Erfolgsgeschichten«, wodurch Familien zu einem Hort kolonialer Geschichtsmythen, etwa der »anständigen« KolonialherrInnen, wurden. Dieses Buch nimmt die kolonialen Bildbestände von Familien in der italienischen Provinz Bozen / Bolzano in den Blick, deren (Groß-)Vätergeneration am faschistischen Kolonialkrieg gegen das Kaiserreich Abessinien (1935-1941) teilgenommen hatte. Markus Wurzer untersucht die »sozialen Leben« kolonialer Bilder, also wie und wozu diese durch Soldaten und ihre Familien (re-)produziert, gebraucht und über Generationen hinweg weitergegeben wurden.</description>
      <author>Markus Wurzer</author>
      <category>book</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2844</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 16:56:06 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte von morgen. Über das Sammeln von Gegenwart in historischen Museen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2801</link>
      <description>Museen sammeln Gegenwart für eine künftige Geschichte. Dieses Buch zeigt, wie seit 1900 daraus Vergangenheiten entstanden.&#13;
&#13;
Historische Museen gelten als Orte des Bewahrens von schönen, seltenen oder wertvollen Dingen. Tatsächlich sind sie jedoch keine Orte des Antiquarischen, sondern sammelnd auch der Gegenwart verbunden und gehen dabei höchst unterschiedlich vor: Einsammeln, was zu verschwinden droht, sichern, was aktuelle Ereignisse hervorbringen, aber auch ein Panorama der aktuellen Gesellschaft für die Zukunft zu dokumentieren sind Strategien des Sammelns von Gegenwart. Der Blick der historischen Museen richtet sich damit auf das Heute als künftige Vergangenheit.&#13;
Andreas Ludwig analysiert die Entwicklung des Gegenwartssammelns seit 1900 am Beispiel von nationalen Geschichtsmuseen, Stadt- und Heimat- sowie spezialisierten Fachmuseen. Beispiele aus Deutschland und darüber hinaus zeigen die unterschiedlichen Vorstellungen von dem, was es Wert erschien, für die Zukunft bewahrt zu werden. Andreas Ludwig analysiert historisch werdende materielle Archive, das Sammeln für Ausstellungen, Zeitkapseln, das Rapid Response Collecting und partizipative Wege in einer immer diverser werdenden Öffentlichkeit und schlussfolgert: Im Museum zeigt sich nämlich, wann und wie aus Gegenwart Geschichte wird.</description>
      <author>Andreas Ludwig</author>
      <category>book</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2801</guid>
      <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 16:35:39 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Rezension: Eliane Kurmann, Fotogeschichten und Geschichtsbilder. Aneignung und Umdeutung historischer Fotografien in Tansania</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2835</link>
      <description>Als ich auf das Buch „Fotogeschichten und Geschichtsbilder. Aneignung und Umdeutung historischer Fotografien in Tansania“ aufmerksam gemacht wurde, war mein erster Gedanke: endlich! Genau auf diese Kombination von geografischem Fokus (Tansania), historischer Quellenart (Fotografien aus kolonialen Kontexten) und postkolonialen Gegebenheiten (Aneignung und Umdeutung) hatte ich gewartet. Und mein Leseerlebnis wurde nicht enttäuscht. Dabei möchte ich insbesondere Kurmanns weitreichende Recherchen, ihre langjährigen Studien, tiefgehenden Analysen, interdisziplinäre Herangehensweise und diverse Literatur hervorheben.</description>
      <author>Diana Miryong Natermann</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2835</guid>
      <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 11:49:34 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Historical Comparison</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2832</link>
      <description>In his article for Docupedia, Hartmut Kaelble shows that the methodology and practice of historical comparison – as well as the fields and periods of comparison – have changed considerably in recent decades. Now that the theoretical discussions of the 1990s about historical comparison have largely concluded, it is a firmly established, independent part of transnational history.</description>
      <author>Hartmut Kaelble</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2832</guid>
      <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 11:37:36 +0100</pubDate>
    </item>
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