Visuelle Diskurse. Die Rolle des Fotojournalismus bei der (Re-)Produktion hierarchischer Differenzsysteme

  • Othering begegnet uns nicht nur im geschriebenen Wort. Es kann sich ebenfalls in der Kombination von Bild und Text manifestieren. Wie wichtig eine Reflexion der Artikelbebilderung durch die Redaktion ist, möchte ich im Folgenden anhand eines Artikels der „Berliner Morgenpost“ veranschaulichen. Hierzu ist ein poststrukturalistisch orientierter Zugriff besonders geeignet, da hier die Auffassung vertreten wird, dass die Bedeutungen den Dingen nicht immanent sind, sondern sie ihnen diskursiv zugewiesen werden. Somit werden im Diskurs die Dinge erst als soziale Phänomene konstituiert, über die gesprochen bzw. geschrieben wird. Mittels einer solchen anti-essentialistischen Perspektive auf Identitäten kann die Forschung dazu beitragen, binäre Identitätskonstruktionen aufzudecken, zu hinterfragen und letztlich zu überwinden.

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Metadaten
Author:Fynn-Morten Heckert
URL:https://visual-history.de/2020/08/03/visuelle-diskurse/
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1815
Parent Title (German):Themendossier: Bildethik. Zum Umgang mit Bildern im Internet
Publisher:ZZF - Centre for Contemporary History: Visual History
Place of publication:Potsdam
Document Type:Online Publication
Language:German
Date of first Publication:2020/08/03
Release Date:2020/08/04
Dewey Decimal Classification:0 Informatik, Informationswissenschaft, allgemeine Werke / 07 Publizistische Medien, Journalismus, Verlagswesen / 070 Publizistische Medien, Journalismus, Verlagswesen
7 Künste und Unterhaltung / 77 Fotografie, Computerkunst / 779 Fotografien
ZZF Topic-Classification:Fotografie
Medien
Presse
ZZF Chronological-Classification:ohne epochalen Schwerpunkt
ZZF Regional-Classification:ohne regionalen Schwerpunkt
Web-Publications:Visual-History
(Theme) dossier(s):Visual History / Bildethik. Zum Umgang mit Bildern im Internet
Licence (German):License LogoZZF - Clio Lizenz