@book{Eisenhuth2018, author = {Eisenhuth, Stefanie}, title = {Die Schutzmacht. Die Amerikaner in Berlin 1945-1994}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-3291-1}, doi = {10.14765/zzf.dok-2351}, series = {Geschichte der Gegenwart}, number = {19}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {508}, year = {2018}, abstract = {Von Feinden zu Freunden? Eine Geschichte der US-Milit{\"a}rpr{\"a}senz in West-Berlin und der transatlantischen Beziehungen. In den Nachkriegsjahren entstand eine Meistererz{\"a}hlung, die noch heute die Geschichte der Beziehungen zwischen West-Berlin und den USA pr{\"a}gt: Die sowjetische Blockade 1948/49 habe die USA zur wichtigsten »Schutzmacht« des bedrohten »Vorpostens der Freiheit« inmitten der DDR werden lassen. Aus den einstigen Feinden seien damals Freunde geworden, die erst abzogen, als ihre Mission 1989 /90 erf{\"u}llt war. Dieser linearen Erfolgsgeschichte stehen Bilder von Protesten gegen den Vietnamkrieg oder im Umfeld der Besuche des US-Pr{\"a}sidenten Ronald Reagan diametral entgegen. Stefanie Eisenhuth f{\"u}gt diese widerspr{\"u}chlichen Elemente zu einer neuen Erz{\"a}hlung zusammen, die sowohl die H{\"o}he- als auch die Tiefpunkte des transatlantischen Verh{\"a}ltnisses er{\"o}rtert. Sie fragt nach der Wahrnehmung und Deutung der US-Milit{\"a}rpr{\"a}senz sowie nach den Bedingungen des deutsch-amerikanischen Zusammenlebens in einer Stadt, die eine r{\"a}umliche Abgrenzung nur bedingt erlaubte und zudem von enormer symbolischer Bedeutung war. Sie analysiert Begegnungen auf offizieller und informeller Ebene, individuelle und inszenierte Freundschaftsbekundungen, organisierte Proteste und Konflikte in West- sowie in Ost-Berlin zwischen 1945 und 1994.}, subject = {Berlin (West)}, language = {de} }