@incollection{OstheimerStopka2021, author = {Ostheimer, Michael and Stopka, Katja}, title = {Erfahrungs- und Erwartungslandschaften. {\"A}sthetische Authentisierungsstrategien des Sozialismus in der DDR}, booktitle = {Echt inszeniert. Historische Authentizit{\"a}t und Medien in der Moderne}, editor = {Classen, Christoph and Saupe, Achim and Wagner, Hans-Ulrich}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung (ZZF): zdbooks}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2456}, pages = {363 -- 386}, year = {2021}, abstract = {Ausgehend von Theodor W. Adornos Auffassung, dass Kunst sprechen lasse, »was die Ideologie verbirgt«, werden im vorliegenden Beitrag in der DDR entstandene k{\"u}nstlerische Landschaftsdarstellungen als mediale Beglaubigungen eines gleichermaßen realen wie teleologisch verstandenen Sozialismus in den Blick genommen. In der DDR spielte Landschaft und ihre mediale wie {\"a}sthetische Repr{\"a}sentation eines Zusammenhangs aus Natur, Kultur, Interpretation, Leben und Arbeit eine zentrale Rolle. Denn mit Landschaftsdarstellungen l{\"a}sst sich der »authentische« Lebensstil einer Gesellschaft verr{\"a}umlichen und erm{\"o}glicht so historische Aufschl{\"u}sse sowohl {\"u}ber Authentisierungsstrategien des Sozialismus als auch {\"u}ber die problematische Referentialit{\"a}t des Authentischen, einschließlich seiner Bedeutung in der politischen Kommunikation. Der Vergleich von DDR-Landschaftsdarstellungen unterschiedlicher Dekaden zeigt dar{\"u}ber hinaus verschiedene Strategien der Verzeitlichung des Raumes. Dies wird hier exemplarisch an zwei Filmen und einem Gem{\"a}lde {\"u}ber Montanlandschaften untersucht: dem Spielfilm »Sonnensucher« (1958) von Konrad Wolf und der Serie »Columbus 64« (1966) von Ulrich Thein sowie dem Gem{\"a}lde »Hinter den sieben Bergen« (1973) von Wolfgang Mattheuer.}, language = {de} }