@article{Schlund2022, author = {Schlund, Sebastian}, title = {Intersektionale Disability History. Genese und Methoden zwischen normativer Kritik und innovativem Potential}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {19}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2435}, pages = {328 -- 340}, year = {2022}, abstract = {Mit dem vorliegenden Essay m{\"o}chte ich in erster Linie vorstellen, was eine intersektionale Disability History leisten kann, welche neuen Fragen sie generiert und welche (inter-)disziplin{\"a}ren Anschlussm{\"o}glichkeiten sie bietet. Dazu ist es zun{\"a}chst notwendig, einen Blick auf die Genese der Forschungslandschaft zur Geschichte und Gegenwart von Behinderung zu werfen, da bereits seit einigen Jahrzehnten insbesondere das Verh{\"a}ltnis der Ungleichheitskategorien Behinderung und Gender beschrieben und untersucht wird. Anschließend wird der Einfluss der Intersektionalit{\"a}tsforschung auf die Disability History vorgestellt, um zu diskutieren, welchen analytischen und theoretischen Mehrwert eine dezidiert intersektionale Herangehensweise an die (Zeit-)Geschichte von Behinderung bieten kann. Am Ende des Beitrags wird eine Auseinandersetzung mit den normativen Implikationen stehen, die sowohl die Intersektionalit{\"a}tsforschung als auch die Disability History kontinuierlich begleiten. Eine intersektional angelegte Erforschung von Behinderung kann - so mein Argument - erstens zur Reflexion normativer Zwischent{\"o}ne beitragen und zweitens das methodische Instrumentarium der historischen Ungleichheitsforschung insgesamt bereichern.}, language = {de} }