@article{Holzer2022, author = {Holzer, Anton}, title = {Sommerfrische und Verbrechen. Mauthausen-Bilder auf Ansichtskarten}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {19}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2402}, pages = {186 -- 210}, year = {2022}, abstract = {»Wir bummeln langsam die Donau hinab in Richtung Wien […].« Mit diesen Worten wandte sich am 29. Juli 1956 ein Reisender auf der R{\"u}ckseite einer Ansichtskarte an seine Familie in Berlin. »Liebe kleine Mutti, liebe Omi, liebe Kinderchen!«, so redete er die Seinen an und unterzeichnete die Karte mit »Vati«. Der Absender war, zusammen mit seiner Frau, in {\"O}sterreich unterwegs. Sein Postkartengruß ist auf den ersten Blick nichts Ungew{\"o}hnliches, denn derartige stereotype Botschaften wurden viele verschickt. Bei genauerem Hinsehen aber ist diese Karte anders. Denn auf ihrer Bildseite ist nicht eine beliebige Donaulandschaft zu sehen, sondern die Stadt Mauthausen, die in der Nachkriegszeit zu einem Symbol f{\"u}r die nationalsozialistische Herrschaft in {\"O}sterreich wurde. Die Geschichte der Gewalt, die sich in dieser Stadt zutrug, kommt auch auf der R{\"u}ckseite der Karte zur Sprache.}, language = {de} }