@article{T{\"o}nsmeyerWieters2022, author = {T{\"o}nsmeyer, Tatjana and Wieters, Heike}, title = {Welt - Hunger - Hilfe. Zur Zeitgeschichte eines Menschheitsproblems}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {18}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2342}, pages = {231 -- 251}, year = {2022}, abstract = {Nichts, jenseits der Luft zum Atmen und dem Wasser zum Trinken, ist f{\"u}r die menschliche Existenz so grundlegend wie die Ern{\"a}hrung, kaum etwas so essentiell wie die regelm{\"a}ßige Nahrungsaufnahme. Doch w{\"a}hrend Empfehlungen f{\"u}r Ern{\"a}hrungsumstellungen zum Veganismus oder zu vermeintlich »nat{\"u}rlichen« Paleo-Di{\"a}ten in Teilen der westlichen {\"O}ffentlichkeiten auf fruchtbaren Boden fallen1 und der Wunsch nach Selbstoptimierung das Alltagsverhalten vieler Menschen beein­flusst, berichten {\"A}rzt:innen und Gesundheitsexpert:innen in aller Welt {\"u}ber wachsende Probleme mit Fettleibigkeit und damit verbundenen Krankheiten. Nach Daten der OECD von 2017 hat {\"U}bergewicht in der Altersgruppe der 15- bis 74-J{\"a}hrigen in allen Mitgliedsl{\"a}ndern w{\"a}hrend der letzten drei Dekaden kontinuierlich zugenommen. W{\"a}hrend in Frankreich und Italien im Jahr 2017 etwa 40 Prozent der Bev{\"o}lkerung als {\"u}bergewichtig galten, erreichten die Werte in den USA und Mexiko fast 70 Prozent. Im OECD-Durchschnitt gilt zudem eine von f{\"u}nf Personen nicht nur als {\"u}bergewichtig, sondern als fettleibig.}, language = {de} }