@article{Hannig2022, author = {Hannig, Florian}, title = {Die soziale Ungleichheit des Hungerns. Amartya Sens »Poverty and Famines« (1981)}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {18}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2335}, pages = {371 -- 377}, year = {2022}, abstract = {»Poverty and Famines« gilt auch heute noch als eines der einflussreichsten B{\"u}cher zum Thema Hunger {\"u}berhaupt. Die Debatte um seine Ergebnisse h{\"a}lt bis in die Gegenwart an, auch wenn sie am sch{\"a}rfsten in den 1980er- und 1990er-Jahren gef{\"u}hrt wurde. In dem schmalen Band versuchte der indische Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen 1981 nichts Geringeres als ein neues Erkl{\"a}rungsmodell f{\"u}r die Entstehung von Hungersn{\"o}ten zu entwickeln. Sens Interesse am Hunger als wirtschaftswissenschaftlichem Thema kann aus dem zeithistorischen Kontext erkl{\"a}rt werden, wenn man die unterschiedlichen Diskussionszusammenh{\"a}nge herausarbeitet, zu denen er mit seinem Buch Stellung bezog. Gleichzeitig erweist sich nicht zuletzt in der Corona-Pandemie, wie aktuell Sens Ansatz bis heute ist.}, language = {de} }