@article{Kirsch2021, author = {Kirsch, Jan-Holger}, title = {Zu diesem Heft}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {17}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2115}, pages = {429 -- 432}, year = {2021}, abstract = {Fragen nach der Leistungsf{\"a}higkeit demokratischen Regierens, nach dem Vertrauen in demokratische Institutionen und deren Repr{\"a}sentanten, nach der systemimmanenten F{\"a}higkeit zur Selbstkorrektur und zum Handeln in unvorhergesehenen Situationen stellen sich gegenw{\"a}rtig wieder mit besonderer Dringlichkeit. »Wer wird besser mit dem Virus fertig - totalit{\"a}re Staaten oder Demokratien?«, wollte Anfang 2021 ein Reportageteam der »ZEIT« herausfinden, das die Strategien und Praktiken der Pandemie-Bek{\"a}mpfung in Deutschland und China, USA und Iran untersuchte.1 Die Antwort h{\"a}ngt sicher davon ab, wie man unterschiedliche Indikatoren gewichtet und welchen Zeithorizont der Betrachtung man w{\"a}hlt. Ebenso h{\"a}ngt sie davon ab, welchen Stellenwert man demokratischen Verfahren gerade bei akutem Entscheidungszwang einr{\"a}umen will. Auch unabh{\"a}ngig von der Corona-Pandemie stehen demokratische Ordnungen, selbst diejenigen des »Westens« mit langer Tradition, verst{\"a}rkt unter Legitimationsdruck, sind Anfeindungen ausgesetzt, werden ver{\"a}chtlich gemacht oder gar gewaltsam bek{\"a}mpft. Vor diesem Hintergrund hat die Gerda Henkel Stiftung 2019 einen »F{\"o}rderschwerpunkt Demokratie« ausgerufen, und verschiedene Berliner Forschungseinrichtungen haben 2020 das Exzellenzcluster »Contestations of the Liberal Script« er{\"o}ffnet.}, language = {de} }