@article{Scholz2021, author = {Scholz, Stephan}, title = {Denkm{\"a}ler f{\"u}r Gefl{\"u}chtete. Quellen einer postmigrantischen Erinnerungskultur}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {17}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2104}, pages = {592 -- 610}, year = {2021}, abstract = {Denkm{\"a}ler haben wieder Konjunktur - nicht nur in der Kontroverse um Erinnerungs- und Ehrungszeichen im {\"o}ffentlichen Raum, die einen kolonialgeschichtlichen oder rassistischen Hintergrund besitzen. In der letzten Zeit wurde zwar heftig dar{\"u}ber gestritten, ob derartige Denkm{\"a}ler, die im Konflikt oder sogar Widerspruch zum heutigen Wertekonsens stehen, erhalten bleiben, kommentiert oder erg{\"a}nzt werden, ins Museum wandern oder besser ganz verschwinden sollten. Neben der Debatte {\"u}ber die Entr{\"u}mpelung der deutschen Denkmallandschaft werden aber auch Vorschl{\"a}ge f{\"u}r eine Neum{\"o}blierung des {\"o}ffentlichen Gedenkraumes gemacht. Alternative oder zus{\"a}tzliche Denkm{\"a}ler werden ins Gespr{\"a}ch gebracht, initiiert und auch errichtet, die dem gesellschaftlichen Selbstverst{\"a}ndnis der Gegenwart besser entsprechen, es genauer zum Ausdruck bringen und gleichzeitig mitpr{\"a}gen sollen. Dazu geh{\"o}ren nicht zuletzt Denkm{\"a}ler, die an Migration und Zuwanderung erinnern.}, language = {de} }