@article{Caron2004, author = {Caron, Jean Christoph}, title = {Ein Historienfilm kann mehr als ein Buch. Margarethe von Trottas »Rosenstraße«}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2085}, pages = {128 -- 134}, year = {2004}, abstract = {Klischee, Klitterei, Geschichtchen ohne Geschichte - so die sch{\"a}rfsten Vorw{\"u}rfe in der {\"o}ffentlichen Debatte um den Historienfilm „Rosenstraße". Er erz{\"a}hlt die Geschichte des Protestes nichtj{\"u}discher Berliner Frauen gegen die tagelange Inhaftierung und bef{\"u}rchtete Deportation ihrer j{\"u}dischen Ehem{\"a}nner durch Gestapo und SS im Fr{\"u}hjahr 1943. Ein Film im Kreuzfeuer eines Historikerstreites: Die Deportation der j{\"u}dischen Ehepartner sei geplant gewesen, erst der weibliche Protest habe zur Freilassung der Mehrzahl der rund 1.500 bis 2.000 Inhaftierten gef{\"u}hrt - so die einen (Nathan Stoltzfus, Gernot Jochheim). Die Inhaftierung habe ‚nur' der Auswahl von Ersatzkr{\"a}ften f{\"u}r zu deportierende „Volljuden" gedient, die folgende Freilassung der „Mischehen-Partner" sei bereits beschlossen gewesen - so die anderen (Wolf Gruner, Wolfgang Benz).}, language = {de} }