@article{Nolzen2004, author = {Nolzen, Armin}, title = {Franz Leopold Neumanns »Behemoth«. Ein vergessener Klassiker der NS-Forschung}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2081}, pages = {150 -- 153}, year = {2004}, abstract = {Der erstmals 1942 und 1944 in stark erweiterter Form erschienene „Behemoth" Franz Leopold Neumanns bildete einen H{\"o}hepunkt der NS-Interpretation exilierter deutscher Wissenschaftler. Neumann, Jahrgang 1900, hatte in Frankfurt am Main bei Hugo Sinzheimer studiert, war 1928 nach Berlin gekommen, hatte dort eine Anwaltspraxis er{\"o}ffnet und an der Deutschen Hochschule f{\"u}r Politik gelehrt. Er stand dem linken Fl{\"u}gel der SPD nahe, war ein unnachgiebiger Kritiker des Nationalsozialismus und wurde gleich nach dem 30. Januar 1933 verhaftet. Wenige Wochen sp{\"a}ter gelang ihm die Flucht nach Großbritannien, wo er an der London School of Economics ein (Zweit-)Studium der Politischen Wissenschaften aufnahm. 1936 {\"u}bersiedelte Neumann in die USA und trat in Max Horkheimers Institute of Social Research ein, das nach New York verlegte Frankfurter Institut f{\"u}r Sozialforschung.}, language = {de} }