@article{EngelkeKopp2004, author = {Engelke, Henning and Kopp, Simon}, title = {Der Western im Osten. Genre, Zeitlichkeit und Authentizit{\"a}t im DEFA- und im Hollywood-Western}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {1}, number = {2}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2071}, pages = {195 -- 213}, year = {2004}, abstract = {„Die S{\"o}hne der großen B{\"a}rin" (1966) war der erste von insgesamt 13 Westernfilmen der DEFA. Die Resonanz des DDR-Publikums war {\"u}berw{\"a}ltigend - {\"a}hnlich wie bei den Karl-May-Verfilmungen in der Bundesrepublik. Der Anspruch der DEFA lautete, „Abenteuerfilme in historischem Gewand" zu zeigen. Durch geschichtliche Korrektheit wollte man den Gr{\"u}ndungsmythos der USA, der im Filmgenre des Western massenmediale Verbreitung erfahren hatte, und auch das tagespolitische Geschehen kritisch kommentieren. Bei einem Vergleich des DEFA-Films „Ulzana" (1974) und der US-Produktion „Broken Arrow" (1950), die beide Authentizit{\"a}t reklamierten, wird deutlich, wie an Konventionen von Filmgenres angekn{\"u}pft und zugleich durch eine Fiktion von historischer Realit{\"a}t versucht wurde, diese Konventionen zu {\"u}berwinden. Der Aufsatz untersucht, ob und inwieweit die DEFA-Produktionen das Genre Western {\"a}sthetisch und inhaltlich umwandelten.}, language = {de} }