@article{H{\"o}hler2007, author = {H{\"o}hler, Sabine}, title = {Die Wissenschaft von der „{\"U}berbev{\"o}lkerung". Paul Ehrlichs „Bev{\"o}lkerungsbombe" als Fanal f{\"u}r die 1970er-Jahre}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {3}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1934}, pages = {460 -- 464}, year = {2007}, abstract = {Die Industriel{\"a}nder Europas, Nordamerikas und teilweise Asiens leiden derzeit unter Schrumpfungs{\"a}ngsten: Der „demographische Wandel", der {\"U}bergang von hohen zu niedrigen Geburtenraten, hat d{\"u}stere Prognosen von Kindermangel, {\"U}beralterung, Entleerung großer Landstriche, ja vom Verschwinden ganzer Nationen hervorgerufen, die in Deutschland innerhalb weniger Jahre enorme Medienpr{\"a}senz entfaltet haben. Der Alarmismus ist umso bemerkenswerter, als vor knapp 40 Jahren mit {\"a}hnlicher Dringlichkeit davor gewarnt wurde, dass die Welt im Begriff sei, an „{\"U}berv{\"o}lkerung" zu ersticken. Im „Umweltzeitalter" geriet der fast unangefochtene Wachstumsglaube des Westens heftig in die Kritik und die Endlichkeit nat{\"u}rlicher Ressourcen der Erde in den Blick. Nicht nur den L{\"a}ndern der „Dritten Welt", sondern auch den Industriestaaten wurden damals sofortige Kontrollmaßnahmen zur Durchsetzung eines „Nullwachstums" der Bev{\"o}lkerung abverlangt, um das schiere „{\"U}berleben" der Menschheit auf dem begrenzten Globus zu sichern.}, language = {de} }