@article{Kneipp2008, author = {Kneipp, Danuta}, title = {Friedhofsg{\"a}rtner, Nachtw{\"a}chter, Heizer. Berufliche Ausgrenzung und widerst{\"a}ndige Handlungsr{\"a}ume in der {\"A}ra Honecker}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1899}, pages = {337 -- 353}, year = {2008}, abstract = {Im offiziellen Selbstverst{\"a}ndnis von Staat und Partei war die DDR eine Arbeitsgesellschaft - die (Aufbau-)Arbeit f{\"u}r den Sozialismus bildete eine zentrale Sinnressource. Wer sich diesem {\"u}bergreifenden Prinzip nicht unterordnen wollte, aus welchen Gr{\"u}nden auch immer, sah sich oft beruflich diskriminiert. Besonders in den 1970er- und 1980er-Jahren versuchte der SED-Staat berufliche Ausgrenzung als politisches Kontroll- und Erziehungsmittel einzusetzen. Vielfach f{\"u}hrte diese Strategie jedoch zum Gegenteil des Gew{\"u}nschten: Beruflich Benachteiligte wurden gerade durch die Praxis der Ausgrenzung st{\"a}rker politisiert und schufen sich neue widerst{\"a}ndige Handlungsr{\"a}ume. Anhand von zwei Beispielen des individuellen Umgangs mit beruflicher Diskriminierung wird das Wechselverh{\"a}ltnis zwischen dieser Diskriminierung und politischer Gegnerschaft untersucht - ein Aspekt, der in bisherigen Forschungen zur DDR-Opposition kaum ber{\"u}cksichtigt wurde und der zu einer st{\"a}rker gesellschaftsgeschichtlichen Fundierung solcher Forschungen beitragen kann.}, language = {de} }