@article{G{\"o}rlich2008, author = {G{\"o}rlich, Christopher}, title = {Berlin, die geteilte Stadt: Ein Topos in deutschen Reisef{\"u}hrern des 20. Jahrhunderts}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {4}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1891}, pages = {408 -- 421}, year = {2008}, abstract = {„Großst{\"a}dte sind unbestimmte Verheißungen", schreibt Curt Moreck in seinem „F{\"u}hrer durch das ‚lasterhafte' Berlin" aus dem Jahr 1931. „Sie sind Konglomerate von unendlichen M{\"o}glichkeiten. Sie sind Labyrinthe, in denen die sch{\"o}nsten Straßen einen nicht ahnen lassen, wohin sie einen f{\"u}hren werden. Wen das Land hineinst{\"o}ßt, der f{\"u}hlt sich hilflos und wird pl{\"o}tzlich von der Angst {\"u}berfallen, das zu vers{\"a}umen, was er kennenlernen m{\"o}chte, das zu verpassen, was ihm einen Gewinn an Vergn{\"u}gungen verspricht. [...] Man muß in diesem rauschenden Strudel untertauchen, sich darin verlieren, aber nicht ohne sich wiederzufinden. Man muß den Irrwegen nachgehen, aber nicht ohne das Ziel zu kennen. Man wird sich nach einem F{\"u}hrer umsehen m{\"u}ssen. Ohne den F{\"u}hrer verliert man kostbare Zeit, die man besser dem Genuß widmet. Man muß sich die Erfahrungen anderer zunutze machen."}, language = {de} }