@article{KirschSaupeStopka2010, author = {Kirsch, Jan-Holger and Saupe, Achim and Stopka, Katja}, title = {„Akademische" Zeitgeschichte - Texte und Kontexte. Vorwort}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {6}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1806}, pages = {433 -- 434}, year = {2010}, abstract = {Die Deutung der j{\"u}ngeren und j{\"u}ngsten Vergangenheit liegt nicht allein in der Hand professioneller Zeithistorikerinnen und Zeithistoriker, sondern ist ein hart umk{\"a}mpftes Feld mit verschiedensten Akteuren. Das vorliegende Heft widmet sich diesem breiteren Feld der „popul{\"a}ren" Geschichtsschreibung aus unterschiedlichen Perspektiven. Welche Rolle spielt die „akademische" Zeitgeschichte nun bei der Konstituierung von Geschichtsbildern und Geschichtserz{\"a}hlungen? „Akademisch" mag wie ein abwertendes Signum klingen - unverst{\"a}ndlich, im System Wissenschaft verfangen, vorbei am Publikum -, w{\"a}hrend es f{\"u}r den praktizierenden Akademiker eine Quelle seines Berufsethos sein d{\"u}rfte (oder vielleicht der letzte Rettungsanker der Selbstlegitimierung). Strittig bleibt indes, was das „Fachwissenschaftliche" genau ausmacht: Sind es bestimmte Mindeststandards, die ein Geschichtswerk erf{\"u}llen muss, um als „wissenschaftlich" anerkannt zu werden, oder ist die „akademische" Geschichtsschreibung im Wesentlichen durch eine (nicht allein fachspezifische) Forschungspraxis gekennzeichnet, die an strukturelle Bedingungen von Drittmittel- und „Exzellenz"-Projekten und akademische Moden gebunden ist sowie zu guter Letzt als „Abschlussbericht" in Darstellung {\"u}berf{\"u}hrt werden muss?}, language = {de} }