@article{Beinhauer-K{\"o}hler2011, author = {Beinhauer-K{\"o}hler, B{\"a}rbel}, title = {Von der unsichtbaren zur sichtbaren Religion. R{\"a}ume muslimischer Glaubenspraxis in der Bundesrepublik}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {7}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1688}, pages = {408 -- 430}, year = {2011}, abstract = {Zentrales Thema des Beitrags ist die Geschichte der „Moscheen in umfunktionierten R{\"a}umen". Diese etwas irref{\"u}hrend oft als „Hinterhofmoscheen" bezeichneten R{\"a}ume sind seit den 1980er-Jahren verst{\"a}rkt durch Neubauten abgel{\"o}st worden, mit denen eine gr{\"o}ßere {\"o}ffentliche Sichtbarkeit des Islams und dadurch nicht selten auch ein h{\"o}heres Konfliktpotenzial verbunden ist. Der Blick auf sonstige soziokulturelle R{\"a}ume des Islams bildet einen weiteren Schwerpunkt des Aufsatzes - ausgehend von der Beobachtung, dass sich „der Islam" nicht sinnvoll allein mit „der Moschee" assoziieren l{\"a}sst. Die verschiedenen Str{\"o}mungen des Islams haben sich auch in Vereinen, Wohlfahrts- und Bildungseinrichtungen ausgedr{\"u}ckt, bei denen religi{\"o}se und andere Funktionen unterschiedlich eng verbunden waren und sind. Es ist ein Anachronismus, dass die nichtmuslimische Gesellschaft vielfach erst durch Moschee-Neubauten die Existenz des Islams in der Bundesrepublik zur Kenntnis nimmt. Genauere zeitgeschichtliche und religionswissenschaftliche Forschung k{\"o}nnte das Bewusstsein f{\"u}r die gesellschaftliche, auch innerislamische Pluralit{\"a}t sch{\"a}rfen.}, language = {de} }