@article{Grabowsky2011, author = {Grabowsky, Volker}, title = {„Take the camera in your hands". Eine filmische Ann{\"a}herung an die Verbrechen der Roten Khmer}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {8}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1667}, pages = {141 -- 149}, year = {2011}, abstract = {Am 26. Juli 2010 verk{\"u}ndete das „Rote-Khmer-Tribunal" in Phnom Penh ein Aufsehen erregendes Urteil: Kaing Guek Eav, der ehemalige Direktor von Tuol Sleng, des zentralen Gef{\"a}ngnisses der kambodschanischen Staatssicherheit, wurde wegen „Crimes Against Humanity" zu einer Haftstrafe von 35 Jahren verurteilt. Diese Strafe wurde in Anrechnung der bislang verb{\"u}ßten Untersuchungshaft und wegen urspr{\"u}nglich illegaler Inhaftierung auf 19 Jahre reduziert. Unter dem Eindruck heftiger Proteste von Seiten {\"u}berlebender Opfer des Terrorregimes der Roten Khmer und ihrer Hinterbliebenen legte die Staatsanwaltschaft Mitte August Berufung gegen das Urteil ein. Sie forderte eine weitaus h{\"o}here Strafe, die angemessen die Schwere der Taten des inzwischen 67-j{\"a}hrigen Kaing Guek Eav - wegen seiner geringen K{\"o}rpergr{\"o}ße auch Duch (Khmer: „der Kleine") genannt - zu ber{\"u}cksichtigen habe. Inzwischen haben auch die Verhandlungen gegen vier weitere noch lebende Hauptverantwortliche der vom kommunistischen Regime der Roten Khmer in den Jahren 1975 bis 1978 ver{\"u}bten Verbrechen begonnen. Mit einer Versp{\"a}tung von drei Jahrzehnten erf{\"a}hrt der kambodschanische „Autogenozid" nun eine juristische Aufarbeitung.}, language = {de} }