@article{Radkau2012, author = {Radkau, Joachim}, title = {„Ich wollte meine eigenen Wege gehen". Ein Gespr{\"a}ch mit Joachim Radkau}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {9}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1610}, pages = {100 -- 107}, year = {2012}, abstract = {Joachim Radkau, von 1980 bis 2009 Professor f{\"u}r Neuere Geschichte an der Universit{\"a}t Bielefeld, z{\"a}hlt zu den Begr{\"u}ndern der Umweltgeschichte in Deutschland und ist heute weit {\"u}ber die Landesgrenzen hinaus einer ihrer wichtigsten Vertreter. Bevor er sich im Laufe der 1970er-Jahre mehr und mehr der Umwelt- und Technikgeschichte zuwandte, schrieb er eine von Fritz Fischer betreute Dissertation {\"u}ber deutschsprachige Emigranten in den USA zur Regierungszeit Roosevelts. Seine Habilitationsschrift „Aufstieg und Krise der deutschen Atomwirtschaft" (1981, Publikation 1983) ist bis heute ein Standardwerk der deutschen Nukleargeschichte. Radkau arbeitete zu einer Vielzahl von Themen der Neueren Geschichte und Zeitgeschichte, unter anderem zum „Zeitalter der Nervosit{\"a}t", zur Geschichte der Forstwirtschaft und des Naturschutzes. Im Jahr 2000 erschien seine viel beachtete „Weltgeschichte der Umwelt", die bereits in mehrere Sprachen {\"u}bersetzt wurde. 2005 folgte eine Biographie Max Webers. Die j{\"u}ngste Monographie, „Die {\"A}ra der {\"O}kologie", wird gerade zur {\"U}bersetzung ins Englische vorbereitet. Im Interview, das Melanie Arndt am 2. November 2011 in der Humboldt-Universit{\"a}t zu Berlin f{\"u}hrte, spricht Joachim Radkau {\"u}ber seinen pers{\"o}nlichen Weg zur Umweltgeschichte sowie {\"u}ber Stand und Perspektiven der umwelthistorischen Forschung.}, language = {de} }