@article{Stoff2015, author = {Stoff, Heiko}, title = {»Ungeheuer schlaff«. Der Film »Zur Sache, Sch{\"a}tzchen« (1968): {\"U}ber Leistungsdenken und Gedankenspiele}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {12}, number = {1}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-1465}, pages = {500 -- 507}, year = {2015}, abstract = {Im Laufe des 20. Jahrhunderts verwandelte sich die arbeitsfreie Zeit in ein Produkt der Leistungsgesellschaft: Der »Kult der Effizienz« dirigiere die Freiheit unserer Freizeit, so 1972 der Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Jede Leistung bed{\"u}rfe der »Abschlaffung«, verk{\"u}ndete ein Jahr sp{\"a}ter der Philosoph Franz Vonessen auf einer von der Carl Friedrich von Siemens Stiftung organisierten Vortragsreihe zum »Sinn und Unsinn des Leistungsprinzips«; eine Ausnahme bilde nur das »ernste Spiel der Gedanken« zum reinen Selbstzweck. Das allein am Erfolg orientierte Leistungsdenken sei ein »t{\"o}dlicher Scherz«. Die wahre Leistung bestehe in der Ruhe, erinnerte er an Blaise Pascals ber{\"u}hmtes Diktum, also in der F{\"a}higkeit des Menschen, in seinem Zimmer zu bleiben.}, language = {de} }