@incollection{Schuhmann2017, author = {Schuhmann, Annette}, title = {"Macht die Betriebe zu Zentren der Kulturarbeit". Gewerkschaftlich organisierte Kulturarbeit in den Industriebetrieben der DDR in den f{\"u}nfziger Jahren: Sozialhistorisches Novum oder Modifizierung betriebspolitischer Traditionen?}, booktitle = {Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit}, editor = {H{\"u}bner, Peter and Kleßmann, Christoph and Tenfelde, Klaus}, publisher = {B{\"o}hlau}, address = {K{\"o}ln}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.1035}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {31}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {271 -- 289}, year = {2017}, abstract = {Der in der DDR seit 1945 propagierte Bereich der „kulturellen Massenarbeit" mit seinem Erziehungs-, Demokratisierungs- und „Hebungs"-Anspruch bildet immer noch ein weitgehend unbearbeitetes Feld in der neueren sozialhistorischen Forschungslandschaft. Die Existenz betrieblicher Kulturarbeit wird als Ph{\"a}nomen zwar erw{\"a}hnt, bildet jedoch ein Forschungsdesiderat, das lediglich ein Aufsatz der franz{\"o}sischen Historikerin Sandrine Kott aus dem Jahr 1999 thematisiert. Auch der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp befaßte sich in den neunziger Jahren eingehend mit dem Ph{\"a}nomen der Breitenkultur in der DDR. Das beinhaltet die aus der Geschichte der Arbeiterbewegung {\"u}bernommenen Kulturvorstellungen, die Idee der Kulturh{\"a}user und die Professionalisierung der „Kulturarbeiter". Die von der Einheitsgewerkschaft organisierte Kulturarbeit findet in Groschopps Aufs{\"a}tzen jedoch kaum Eingang. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß selbst in den neueren Monographien zur Geschichte des FDGB Kulturarbeit keine Beachtung findet, obwohl in dessen Organisationsstruktur gewerkschaftliche Kulturarbeit (von der Ebene des Bundesvorstandes bis in die Betriebe) seit 1946 institutionell verankert war.}, language = {de} }