@incollection{Hochmuth2016, author = {Hochmuth, Hanno}, title = {Eine Br{\"u}cke zwischen Ost und West. Friedrichshain und Kreuzberg als Verflechtungsraum}, booktitle = {Asymmetrisch verflochten? Neue Forschungen zur gesamtdeutschen Nachkriegsgeschichte}, editor = {Brunner, Detlev and Grashoff, Udo and K{\"o}tzing, Andreas}, publisher = {Christoph Links}, address = {Berlin}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {195 -- 208}, year = {2016}, abstract = {Als Christoph Kleßmann in den 1990er Jahren erstmals seine {\"U}berlegungen zu einer »asymmetrisch verflochtenen Parallelgeschichte« formulierte, war ein solcher Ansatz nicht unumstritten. Wenn beide deutschen Nachkriegsgesellschaften {\"u}berhaupt zusammen beschrieben wurden, so geschah dies meist im Modus einer normativ aufgeladenen Kontrastgeschichte. Auch die Frage nach Verflechtungen und Transfers stieß seinerzeit angesichts der noch hitzig gef{\"u}hrten Debatte um den historischen Vergleich und die j{\"u}ngere Kulturtransferforschung auf Widerst{\"a}nde. Heute haben sich diese Auseinandersetzungen l{\"a}ngst {\"u}berholt. Die Frage nach Verflechtungsprozessen bedarf nicht l{\"a}nger einer besonderen Legitimation. Ganz im Gegenteil: Seit J{\"u}rgen Kockas Kritik an der Verinselung der DDR-Forschung dient das Verflechtungsparadigma vielfach als Rechtfertigung, um sich {\"u}berhaupt noch mit der Geschichte der DDR zu besch{\"a}ftigen.}, language = {de} }