@incollection{Vogel2016, author = {Vogel, Berthold}, title = {Der „sorgende Staat" - ein Kriegsprodukt?}, booktitle = {Erbe des Kalten Krieges}, editor = {Greiner, Bernd and M{\"u}ller, Tim B. and Voß, Klaas}, publisher = {Hamburger Edition}, address = {Hamburg}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {401 -- 412}, year = {2016}, abstract = {Der britische Sozialhistoriker Tony Judt wies in seinen letzten Lebensjahren wiederholt darauf hin, dass wir dazu neigen, das 20. Jahrhundert »in eine Gedenkst{\"a}tte zu verwandeln, eine p{\"a}dagogisch n{\"u}tzliche historische Schreckenskammer«. Doch im Zuge dieser Verwandlung des vergangenen Jahrhunderts in einen Erinnerungsort gehen nach Auffassung Judts wichtige gesellschaftliche und politische Erfahrungen verloren. Diese Erfahrungen sind freilich wichtig, um den wirtschaftlichen Wandel, die {\"o}kologischen Krisen und die sozialen Fragen von heute politisch bew{\"a}ltigen zu k{\"o}nnen. Was waren nach Auffassung Judts die beiden zentralen Bausteine dieser gesellschaftsgeschichtlichen Erfahrung des 20. Jahrhunderts? Einmal die Pr{\"a}senz des Krieges als sozialer Zustand und zum anderen der Aufstieg der politischen Organisation des Staates.}, language = {de} }