@incollection{Reitmayer2015, author = {Reitmayer, Morten}, title = {Deutsche Konkurrenzkulturen nach dem Boom}, booktitle = {Konkurrenz in der Geschichte. Praktiken - Werte - Institutionalisierungen}, editor = {Jessen, Ralph}, publisher = {Campus}, address = {Frankfurt a.M.}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {261 -- 288}, year = {2015}, abstract = {Es ist zum Allgemeinplatz geworden, dass nach dem Auslaufen der starken wirtschaftlichen Wachstumsdynamik der Nachkriegszeit und der Erosion des fordistischen Produktionsregimes in Westdeutschland wie in anderen westlichen Industriel{\"a}ndern im Verlauf der 1970er Jahre neue ideenpolitische, wirtschaftliche und soziale Dynamiken entstanden, die in eine Renaissance des Marktes als zentralem gesellschaftlichen (und nicht nur im engeren Sinne wirtschaftlichen) Regulationsmechanismus m{\"u}ndeten. Marktf{\"o}rmige und damit konkurrenzbasierte Regulierungen, so die weitverbreitete Annahme, traten sp{\"a}testens nach der sogenannten »Zweiten {\"O}lkrise« mehr und mehr an die Stelle staatlich-hierarchischer und korporativistisch-konsensueller Formen der Regulierung, und organisierten zahlreiche soziale Felder dergestalt neu, dass ihre Arbeitsprodukte zunehmend kommodifiziert wurden. Markt und Wettbewerb wurden vielerorts (wieder) zu legitimen sozialen Regulationsmechanismen.}, language = {de} }