@incollection{Reemtsma2008, author = {Reemtsma, Jan Philipp}, title = {Gewalt: Monopol, Delegation, Partizipation}, booktitle = {Gewalt. Entwicklungen, Strukturen, Analyseprobleme}, editor = {Heitmeyer, Wilhelm and Soeffner, Hans-Georg}, publisher = {Suhrkamp}, address = {Frankfurt a.M.}, pages = {346 -- 361}, year = {2008}, abstract = {Von Hobbes k{\"o}nnen wir uns nicht trennen. Mit ihm (nicht mit Machiavelli) beginnt die moderne politische Philosophie, und von seinem Grundgedanken, daß zum Schutze aller die Gewalt monopolisiert werden m{\"u}sse, m{\"o}gen wir uns nicht trennen. Und tlas obwohl wir, auf das vergangene Jahrhundert zur{\"u}ckblickend, ebendieses Gewaltmonopol als den Akteur von Massenmorden ohne Pr{\"a}zedenz erlebt haben. Hier ist nach wie vor die Hauptaufgabe aller Theorie, die sich mit {\"u}berindividueller Gewalt befaßt: Wie ist das Mittel, ohne das wir nach wie vor nicht meinen, Gewalt erfolgreich eingrenzen zu k{\"o}nnen, das staatliche Gewaltmonopol, zu einer Quelle zwar nicht grenzenloser, aber beispiellos grenzerweiterter Destruktivit{\"a}t geworden? (Und dann: Warum halten wir dennoch am Programm der Monopolisierung fest?)}, language = {de} }