@article{Imbusch2008, author = {Imbusch, Peter}, title = {Gewalt - Stochern in un{\"u}bersichtlichem Gel{\"a}nde}, journal = {Mittelweg 36}, volume = {9}, pages = {24 -- 40}, year = {2008}, abstract = {Vorbei sind die Zeiten, als man sich mit Bemerkungen, daß die meisten Kontroversen {\"u}ber Gewalt aus einem »poor use of words« (Chesnais) resultierten, automatisch auf der »sicheren« Seite w{\"a}hnen konnte, wenn man nur gen{\"u}gend differenzierte. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen Gewalt als ein nichtssagendes Modewort bezeichnet werden konnte, weil »jeder {\"u}ber Gewalt redet, und keiner wirklich dar{\"u}ber nachdenkt« (Hobsbawm). Das Thema Gewalt ist in aller Munde, auch wenn damit je nach politischem, ideologischem oder sozialem Standpunkt h{\"o}chst unterschiedliche Sachverhalte assoziiert werden. Entsprechend begegnet uns Gewalt in einer Vielzahl von begrifflichen Differenzierungen (direkte und indirekte Gewalt; personale, strukturelle, kulturelle und symbolische Gewalt; psychische Gewalt; progressive und reaktion{\"a}re Gewalt; instrumentelle und expressive Gewalt, staatliche Gewalt; legale und illegale Gewalt; legitime und illegitime Gewalt; verdeckte und offene Gewalt - die Liste ließe sich leicht fortf{\"u}hren), in vielen Arten und Formen [...], im privaten Alltag und in der offiziellen Politik, in Strukturen und Sprache eingelagert. Gewalt ist allgegenw{\"a}rtig, vergeht doch kein Tag, an dem nicht Medien und Presse {\"u}ber die neuesten Gewalttaten und Greuel berichten.}, language = {de} }