@article{Meyer2014, author = {Meyer, Katrin}, title = {Kritik der Sicherheit. Vom gouvernementalen Sicherheitsdenken zur Politik der ‚geteilten Sorge'}, journal = {traverse. Zeitschrift f{\"u}r Geschichte/Revue d'histoire}, volume = {16}, number = {H. 1: Sicherheit und Mobilit{\"a}t/S{\´e}curit{\´e} et mobilit{\´e},}, pages = {25 -- 40}, year = {2014}, abstract = {Sicherheit ist ein «essentially contested concept», ein politisch umk{\"a}mpfter Begriff. Mit Sicherheit wird heute Politik gemacht, und um die Bedeutung von Sicherheit wird gestritten. Sicherheitsdiskurse bilden zentrale Einsatzstellen, an denen politische und soziale Verh{\"a}ltnisse verhandelt, strukturiert und machtpolitisch gestaltet werden. Vor diesem Hintergrund ist eine dringliche Frage, welche Sicherheitskonzepte derzeit die Macht haben, sich als hegemoniale Formen durchzusetzen und sich weltweit zu globalisieren. Den Konturen dieses Sicherheitsverst{\"a}ndnisses denken vor allem kritische Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler nach: Sozialkontrolle, Gesundheitspr{\"a}vention, privatisierte Kriegsf{\"u}hrung, ethnisierende Terrorismusbek{\"a}mpfung und individuelles Risikomanagement sind Analysefelder, die gegenw{\"a}rtig im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und das aktuelle Bezugsfeld des hegemonialen Sicherheitsdenkens umreissen.}, language = {de} }