@incollection{K{\"a}mper2014, author = {K{\"a}mper, Heidrun}, title = {Sprachgeschichte - Zeitgeschichte - Umbruchgeschichte. Sprache im 20. Jahrhundert und ihre Erforschung}, booktitle = {Sprache - Kognition - Kultur. Sprache zwischen mentaler Struktur und kultureller Pr{\"a}gung}, editor = {K{\"a}mper, Heidrun and Eichinger, Ludwig M.}, publisher = {De Gruyter}, address = {Berlin}, pages = {198 -- 224}, year = {2014}, abstract = {Als Umbruchgeschichte verstandene Sprachgeschichtsschreibung ist weder theoretisch noch empirisch ein entwickelter Untersuchungsbereich, zumal fehlen Kategorien, die Sprachumbruch und Sprachwandel voneinander abgrenzen und zueinander in Beziehung setzen. Der Beitrag wirbt f{\"u}r ,Umbruch' als eine Perspektive der Sprach(gebrauchs)geschichte des 20. Jahrhunderts. Sprachliche Umbruchgeschichte, deren Erkenntnisziel auf die initialen Momente sprachlicher Ver{\"a}nderung gerichtet ist, steht in der Tradition der kulturwissenschaftlichen Linguistik. Sie stellt die Frage nach den sprachlichen Auswirkungen pl{\"o}tzlicher und umfassender gesellschaftlicher Ver{\"a}nderungen, vice versa: Sie bindet diese Ver{\"a}nderungen an sprachliche Verschiebungen. Damit ist sie eingelassen in handlungs- und kommunikationstheoretische Paradigmen der pragmatischen Sprachgeschichte. Im Zentrum des hier vorzustellenden Forschungskonzepts einer sprachlichen Umbruchgeschichte steht methodisch der diskursanalytische Ansatz, der nicht nur erkl{\"a}ren kann, wie die gesellschaftliche Verfasstheit und sprachliche Verschiebungen zusammenh{\"a}ngen, sondern auch, wann sich solche Verschiebungen diskursiv manifestieren - diese Frage ist essentiell im umbruchgeschichtlichen Kontext. Dieser Ansatz wird im Sinn von analytischen Leitideen ausbuchstabiert. Den Schluss bildet die tentative Verdichtung der {\"U}berlegungen zu einem Modell eines sprachlichen Umbruchs.}, language = {de} }