@incollection{H{\"u}bner2017, author = {H{\"u}bner, Peter}, title = {Menschen-Macht-Maschinen. Technokratie in der DDR}, booktitle = {Eliten im Sozialismus. Beitr{\"a}ge zur Sozialgeschichte der DDR}, editor = {H{\"u}bner, Peter}, publisher = {B{\"o}hlau}, address = {K{\"o}ln}, doi = {10.14765/zzf.dok.1.930}, series = {Zeithistorische Studien}, number = {15}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {325 -- 360}, year = {2017}, abstract = {Die geschichts- und politikwissenschaftliche wie auch die soziologische Diskussion zur typologischen Bestimmung des SED-Regimes hat dessen diktatorischen Charakter deutlicher und zugleich differenzierter hervortreten lassen. Eher am Rande wurde dabei nach technokratischen Komponenten im sozialistischen Herrschaftssystem gefragt, wenngleich die einschl{\"a}gige Literatur eine ganze Reihe von Hinweisen auf ein Technokratieproblem in der DDR enth{\"a}lt. Im allgemeinen scheint Technokratie aber als ein peripheres Ph{\"a}nomen wahrgenommen worden zu sein. Indes spricht manches f{\"u}r die Relevanz technokratischer Einfl{\"u}sse in der Geschichte der DDR. Im Aufstieg und Niedergang der Macht- und Funktionseliten sind technokratische Szenarien zu erkennen, deren zentraler Bezugspunkt in der Zentralverwaltungswirtschaft lag. Doch strahlten die Wirkungen technokratischen Handelns offenbar weit in andere Bereiche des t{\"a}glichen Lebens aus. Um zu erfahren, auf welche Weise und warum sich technokratische Potentiale anreicherten und wie sie wirkten, ist es n{\"o}tig, die historischen Bedingungen f{\"u}r Technokratie in der DDR zu bestimmen. Das setzt voraus, die technokratischen Spielr{\"a}ume der SED-Diktatur auszuleuchten, den Umgang der Macht- und Funktionseliten mit technokratischen Konzepten und Praktiken aus den Quellen zu rekonstruieren und den spezifischen Ph{\"a}notyp des Technokraten in der Gesellschaft der DDR zu lokalisieren.}, language = {de} }